Spirit Voyage

Yoga Coaching – 5 hilfreiche Fragen

YC_Cover“Wir wollen herausfinden, wo bin ich, was bin ich, was habe ich für Geschenke, was habe ich für Nachteile. Als Yogis sehen wir, wie die Realität ist. Dann können wir fragen: ‘Was kann ich tun?’… Wir sind keine Opfer. Wir haben Möglichkeiten unser Selbst zu verändern und zu entwickeln.” -Yogi Bhajan

Wie oft kommt es vor, dass Yogaschüler nach dem Kurs mit einer Frage zu dir kommen? Manchmal wollen sie deine Hilfe, um eine Yogaerfahrung einzuordnen. Oder sie suchen Unterstützung für ein spezielles Problem. Manchmal kannst du das in kurzer Zeit klären. Manchmal ist es jedoch besser, tiefer einzusteigen und ein längeres Gesspräch zu führen. Woran erkennst du den Unterschied und wie findest du heraus, was ein Yogaschüler wirklich braucht.

Die systemische Arbeit  bietet verschiedene Kommunikationstechniken, mit deren Hilfe du herausfinden kannst “wo der Hund begraben liegt”. Mit speziellen Fragestellung gehst du dem Anliegen deines Yogaschülers auf den Grund und filterst die Anknüpfungspunkte für die nächsten Schritte heraus. Folgende Fragen haben sich zum Gesprächseinstieg bewährt:

  • Wann ist dein Problem das erste Mal aufgetreten?
  • In welcher Lebens- und Arbeitssituation befandest du dich damals?
  • Ist in der Zeit etwas Besonderes vorgefallen bzw. ist es zu einer Veränderung in deinem Leben gekommen?
  • Kannst du einen Zusammenhang zwischen dem äußeren Geschehen und deinem Wohlbefinden erkennen?

Fragen wie diese dienen vor allem der Selbsterkenntnis deines Schülers. Sie sind der Ausgangspunkt im Yoga Coaching: Es geht darum, den Menschen quasi bei sich selbst abzuliefern, so dass er in sich selbst Antworten auf seine Fragen findet und seine Herausforderungen aus eigener Kraft meistern kann. Häufig muss die letzte der oberen Fragen gar nicht gestellt werden, denn meistens geht nicht nur dir, sondern vor allem deinem Schüler schon bei der zweiten oder dritten Frage ein erstes Licht auf.  Dann stellt sich die Frage:

  •     “Was ist der nächste nützliche Schritt?”

Wenn du eine Yogaübung oder eine Meditation empfehlen möchtest, ist es wichtig, die Thematik auf der energetischen Landkarte des Chakra-Systems und der 10 Energiekörper einzuordnen und auf dieser Basis ein unterstützendes Yogaprogramm auszuwählen.

Möglicherweise hilft jedoch die Yoga-Praxis allein nicht weiter, und es sind noch andere Handlungsfelder zu beachten. Dies lässt sich erfahrungsgemäß nicht in ein paar Minuten nach dem Unterricht klären, sondern erfordert ein längeres Beratungsgespräch, in dem du weitere systemische Fragen stellst und ihr gemeinsam die Situation beleuchtet.

Übrigens kannst du diese Art des Coachings nicht nur zur Beratung anderer Menschen einsetzen, sondern es auch für deine eigene Situation nutzen und dich damit quasi selbst coachen!

Die Yoga-Praxis ermöglicht in energetische Balance zu kommen und wahrzunehmen, was IST. Die Reflexion der Erfahrungen im begleitenden Yoga Coaching führt zu SELBST-Erkenntnis und Einsicht. So wird Yoga ein Weg zur Persönlichkeitsentwicklungen und bewussten Lebensführung – ganz im Sinne Yogi Bhajans, mit dem Ziel, dass der Mensch erkennt und versteht, dass er selbst und niemand anderes Einfluss auf das eigene Wohlbefinden hat und er kein Opfer, sondern Schöpfer seines Lebens ist!

Auszugsweise aus dem Buch:                                                                                                                                                                                      YogaCoaching – Der Weg zu einem gesunden Lebensstil                                                                                                                      von Ad Sach Kaur Ulrike Reiche, erschienen am 23.09. 2013 im Verlag Klett-Cotta,                                                                                                 Programmreihe  “Leben Lernen”, ISBN 978-3-608-89142 UR_Portrait_colour_28 02 2012

 

 

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