Spirit Voyage

Meditation: Lausche deinem Herzschlag

Es gibt Menschen, die vermuten, dass sie nicht meditieren können. Sie wissen einfach nicht, wie man es1175531_638868032811328_249824109_n macht. Einige dieser ZeitgenossInnen haben sich vielleicht sogar schon einmal zum Meditieren  hingesetzt.  Doch anstatt geistige Ruhe und inneren Frieden zu finden, haben sie das laute, mentale Getöse ihrer immer wiederkehrenden Gedankengänge gehört. So mancher hat sich daraufhin gedacht, dass das Meditieren nicht für ihn gemeint ist. Er oder sie hat zwar schon oft gehört: „Meditieren ist gut für deine Gesundheit und so wunderbar entspannend!“ Doch nach ein paar verstörenden Erfahrungen angenommen, dass das Meditieren im Allgemeinen doch nicht für jeden gut und richtig ist.

Die Meditation ist eine Form der Konzentration.  Sie ist zugleich eine bewusste Handlung und das Praktizieren von Nicht – Handeln. Das Meditieren kann erlernt werden wie das Stricken oder wie ein Musikinstrument. Es fällt bei regelmäßiger Übung immer leichter zu meditieren: „Bleibt man nur lange Zeit unerschütterlich, hält den Entschluss aufrecht und übt, so werden die ziehenden Wolken verschwinden und die Herbstwinde verwehen, was auch immer an schlechten Gedanken auftauchen mag.“  Dôgen Zenji

Für alle, die von sich meinen, dass sie nicht meditieren können, gibt es eine einfache Kundalini Yoga Technik, die Zweifler möglicherweise von dem Gegenteil überzeugen kann. Diese Meditation stärkt die Fähigkeit nicht immer gleich zu reagieren. Außerdem wirkt diese Meditation sehr zentrierend.                                                                                         

Lausche deinem Herzschlag   Sitzhaltung: Du sitzt in der einfachen Haltung, entweder auf dem Boden im Schneidersitz oder auf einem Stuhl. Dann sollten aber die Füße unbedingt Bodenkontakt haben. Wichtig ist: Richte deine Wirbelsäule gerade auf, damit die Energie gut fließen kann. Handhaltung: Mit vier Fingern (Zeigefinger, Mittelfinger, Ringfinger, kleiner Finger) deiner rechten Hand fühlst du den Puls deines linken Handgelenks. Der Zeigefinger steht für Wissen, der Mittelfinger für das Lernen, der Ringfinger für Gesundheit und der kleine Finger für Kommunikation. Finde einen guten Fingerdruck, so dass du nicht zu stark presst, aber deinen Puls gut wahrnehmen kannst.              Konzentration: Die Augen sind geschlossen. Konzentriere dich auf den Punkt etwas oberhalb der Augenbrauen. Auch das braucht etwas Übung. Fokussiere dich gleichzeitig auf deinen Puls bzw. Herzschlag.  Mantra: Mit jedem Schlag des Pulses bzw. Herzens denke das Mantra Sat Nam. Genauer: Mit dem ersten Schlag des Herzens denke Sat, mit dem zweiten Nam, dann wieder Sat und darauf folgt Nam. Sat bedeutet Wahrheit und Nam bedeutet Identität. Mit diesem Mantra meditierst du auf deinen tiefsten, inneren Kern: „Du bist richtig…- alles was du brauchst ist in dir!“. Dauer: Beginne mit einer Übungsdauer von 3 Minuten. Du kannst die  Meditationszeit allmählich auf 11 Minuten steigern.       Aus dem Buch “The Power of Neutral” von Guru Rattana.

 

 

 

    

 

Sat Hari Kaur Bettina Stuelpnagel

Bettina Sat Hari Kaur Stülpnagel – Pomarius ist ausgebildete Schauspielerin und Kundalini Yoga Lehrerin. Sie hat 10 Jahre in dem Guru Ram Das Ashram in Hamburg gelebt und dort ihre Yogaausbildung absolviert. Außerdem hat sie über viele Jahre hinweg den Yoga direkt bei ihrem spirituellen Lehrer Yogi Bhajan gelernt. Sie ist eine der leitenden Trainerinnen in den 3H0 Fachausbildungen zur Yogalehrerin für Schwangere in Hamburg, Berlin und in Mülheim (in Aufbau) . Sie ist geprüfte Heilpraktikerin, Hypnosetherapeutin und NLP – Lehrtrainerin. Sat Hari Kaur hat drei Bücher rund um Yogathemen geschrieben, die bei Rowohlt und im Herder – Verlag erschienen sind. Außerdem hat sie verschiedene Artikel für Yogamagazine und medizinische Fachzeitschriften zu Papier gebracht. Über mehrere Jahre hinweg hat sie Yogaserien für die Frauenzeitschrift „Für Sie“ entwickelt. Sat Hari Kaurs Aufgabe bei Spirit Voyage Deutschland ist die Leitung der Redaktion des Blogs.

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