Spirit Voyage

Fünf Tipps um gelassen durch eine Krise zu kommen

Verwandle große Krisen in kleine und kleine in gar keine! (Das ist natürlich leichter gesagt als getan. Aber versuchen wir es. Machen wir uns an die Arbeit!)“
Aus China

Yogi Bhajans Durchhalteparole Keep Up and You Will Be Kept Up (halte durch und du wirst gehalten werden) inspiriert mich immer wieder. Ich denke, dass ich ein einigermaßen starkes Nervensystem besitze, obwohl ich tatsächlich den bewussten Einsatz meines Geistes benötige, um mich mit meiner Nervenstärke verbinden zu können. Letzte Woche wurde die Kraft meiner Nerven geprüft. Während einer Fahrt zum Sat Nam Fest durch den Südwesten der USA wurde mein Auto aufgebrochen und mein gesamtes Gepäck gestohlen. Die Diebe ließen nur meinen neuen Trinkbecher von „Whole Foods“ zurück, der fröhlich im Getränkehalter thronte (Warum nur? Der Becher hat ein Zebradesign, das muss man doch gerne haben!). Ich habe die Situation relativ schnell akzeptieren können. Das führe ich zurück auf die regelmäßige Praxis von Kundalini Yoga, auf Achtsamkeit und Gottes Gnade. Das Ganze gewürzt mit einer Prise Humor und Lachen.

Nachfolgend findest du fünf Tipps für Gelassenheit und Durchhaltevermögen während einer Krise

1. Du bist nicht deine Gedanken.
Wenn dein Geist beginnt panisch zu werden, dann rufe laut: „Halt!“. Du bist nicht deine Gedanken. Es ist mir wichtig, dass ich mir dass immer wieder sage. Wenn ich in der Lage bin, mich innerlich von meinen Gedanken zu trennen und mich nicht mit ihnen zu identifizieren, dann verlieren sie ihre Macht über mich. Indem du deine Reaktion beobachtest, ohne dich mit ihr zu identifizieren, findest du schneller deine innere Ruhe wieder. Diese Fähigkeit benötigt regelmäßiges Meditationstraining. Je mehr ich in der Lage bin, mein Inneres während einer kontrollierten Meditation zu beobachten, desto leichter ist es für mich, während einer möglichen Krise die oft unbesonnenen Krisenreaktionen meines Geistes zu steuern. Die Alternative wäre unbequem: Man würde in einen Strudel negativer Gedanken geraten, der einen den Stress noch intensiver fühlen lassen würde.

2. Atme.  Luft ist gut!
Sollte sich eine Krise am Horizont zeigen, dann ist es eine ganz natürliche Reaktion des Körpers sich anzuspannen. Man kann beginnt oft flacher zu atmen.
Diese ganz normale Stressreaktion befeuert sozusagen die innere Erregbarkeit. Wenn du während solch einer Verfassung für einige Minuten lang und tief atmen würdest, dann würde dich diese Atemung unterstützen und stärken, so dass bewusster mit den herausfordernden Umständen umgehen könntest. Wenn du nur ein paarmal tief durchatmetest, dann würde allein das schon zentrierend und beruhigend wirken.

In diesem Handbuch kann man viele nützliche Atemtechniken finden

3. Meditiere aufmerksam.
Ich persönlich empfinde die neue globale vierzig Tage Meditation: Erweitere deine Intuition(oder auch bekannt als Indra Nittri Meditation) als sehr hilfreich.   Diese Meditation stärkt meine Intuition, das hilft mir vorauszudenken und richtige Entscheidungen zu treffen. So kann ich mit größerer Leichtigkeit durch herausfordernde Zeiten navigieren. Das Nabelpumpen, das man während der Meditation praktiziert, lockert meine Bauchmuskeln. Wenn man gestresst ist, dann spannt sich manchmal der Bauch an. Das kann einen negativen Effekt auf die Verdauung haben und Schlafstörungen verursachen. Doch all das kann ich mit dieser kraftvollen Meditation weg massieren. Das Meditationsmantra “Ek On Kar Sat Gur Prasad“kann Negativität in Positivität umwandeln. Es befähigt deine Gedanken dazu, sich auf eine hohen Ebene einzuschwingen.

4. Ernähre dich gut und trinke Wasser.
Es gibt während Krisenzeiten ein Familienrezept (zu mindestens in meiner Familie): Man sollte so viele leckere Brownies wie nur möglich essen. Das ist allerdings nicht wirklich hilfreich. Zucker und Fette mit geringen Nährwerten erhöhen den körperlichen Stress. Wenn du dich vollwertig ernährst, dann hilfst du deinem Körper zu entspannen. Bestimmte Nahrungsmittel unterstützen einen guten Schlaf (Römersalat zum Beispiel). Viel Trinken ist wichtig! Das Wasserelement oder Tattva
im Körper kontrolliert die Emotionen. Yogi Bhajan hat unterrichtet, dass man Wasser trinken sollte, wenn man droht außer sich zu geraten. Das würde eine beruhigende Wirkung haben. Ich habe jedenfalls gleich nach meinem Zebra – Trinkbecher gegriffen, den die Diebe mir nach dem Gepäckraub noch gelassen hatten. Und ich hatte nicht einen hysterischen Augenblick. Wenn eine scheinbar unkontrollierbare Emotion aufzusteigen droht, dann trinke Wasser! Und du kannst die Emotion dabei beobachten, wie sie geradewegs zum Abfluss hinaus gespült wird.

Übersetzung: Heute werde ich im Augenblick leben… bis der Augenblick unerfreulich wird, dann werde ich einen Keks essen. Ramdesh Kaur: Wie wäre es mit einer Möhre?

5. Lachen ist die beste Therapie.
Es ist tatsächlich lustig.  Alles! Wenn man über sich selbst lachen kann, dann ist das ungeheuer hilfreich. Finde den Witz an der Sache, beziehungsweise das, was DU denkst, was der Witz ist. Was finde ich witzig? Meinen Trinkbecher. Ich lächle immer, wenn ich ihn betrachte. Es lebe mein Becher!

Error: Unable to create directory wp-content/uploads/2020/02. Is its parent directory writable by the server?

Comments are closed.