Spirit Voyage

Meditieren – mit einem Lächeln geht vieles leichter

Kann man denn nicht auch lachend sehr ernsthaftig sein?“
Gotthold Ephraim Lessing (1729-81), dt. Dichter d. Aufklärung

Meine lieben Freunde,

heute möchte ich das Geschenk der Freude und des Lachens mit euch teilen. Und ein Lachen oder Lächeln darf uns gerne auch während dieses Sadhanas begleiten.

Ich bin mit 3HO und dem Sikh Dharma aufgewachsen. Für mich war das eine große Gnade, auch dass ich als schon als Teenager das „Weiße Tantra Yoga“ praktizieren durfte. Diese besondere Form der Meditation ist besonders wirkungsvoll, um das Unterbewusstsein aufzuräumen. Man praktiziert diese Form des Tantra mit einem Partner. Es werden lange Reihen aus Paaren gebildet, die sich gegenüber sitzen. Die Gesamtheit der Reihen bildet das Tantrafeld. Das „Weiße Tantra Yoga“ wird meistens als Tagesworkshop angeboten. Manchmal kann es aber auch drei Tage dauern. Ich kann diese Meditationsform nur empfehlen. Wenn du mehr wissen möchtest, dann kannst du dich hier informieren: www.weissestantra.de

Viele der hier ausgeübten Meditationen ähneln der Meditation, die wir während dieses Sadhanas praktizieren. Und das Durchhalten beim Weißen Tantra kann manchmal eine richtige Herausforderung sein. Einige empfinden phasenweise eine fast aufreibende Intensität beim Ausüben einzelner Meditationen. Mittlerweile gehe ich durch solche Phasen mithilfe verschiedenster Techniken und ich möchte dir heute eine dieser Techniken vorstellen. Diese spezifische Technik lernte ich während meiner Teenagerzeit mit meinen Freunden kennen.

Als Teenager saßen wir während des Weißen Tantra immer als Gruppe zusammen. Wir meditierten gemeinsam. Das brachte uns viel Spaß. Die Erwachsenen schauten uns oft böse an, weil wir lachten und albern waren. Damals stellte ich fest, dass mich ein wenig Albernheit durch den intensiven Abschnitt einer anstrengenden Meditation hindurch und in die wunderbare Phase hinein tragen konnte. Ich habe mich beobachtet und festgestellt, dass die intensive Phase beginnen kann, wenn ich ungefähr ein Drittel einer Meditation hinter mir habe. Vielleicht schaut man dann auf seine Uhr und stellt fest, dass noch ganz viel Zeit vor einem liegt.

Im Rahmen unseres globalen vierzig Tage Sadhanas haben wir nun die Hälfte der Zeit geschafft. Ich denke, da ist es ganz natürlich, wenn einige von uns eine gewisse Intensität wahrnehmen. Deshalb möchte dir gerne eine kleine Geschichte erzählen. Als ich ein Teenager war, wurden wir oft besonders albern, wenn wir ein Drittel der Meditationszeit hinter uns hatten. Wir fanden immer etwas Lustiges und begannen zu kichern. Wir fanden dann alles ulkig, das konnte zum Beispiel eine Fliege sein, die auf der Nase des Partners landete. Wenn nichts dergleichen passierte, dann zogen wir lustige Grimassen oder kicherten einfach so los. Manchmal lachten wir so sehr, dass uns die Tränen kamen. Und dann öffnete sich etwas: Wir begannen mit der Meditation zu schwingen, wir gingen durch die aufreibende Phase hindurch und fanden tiefe Freude an der Meditation selbst.

Bitte nimm das jetzt aber nicht als offizielle Empfehlung. Als ich heute Morgen mit meinem Mann meditierte, da mussten wir sehr kichern. Wir praktizieren die Meditation Seite an Seite. Jedes Mal, wenn er also die Arme hob, berührte ich seine Nase. Das habe ich nur ein paar Minuten lang getan. Es war ziemlich lustig und wir haben ganz wunderbar gelacht.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich empfehle dir, einfach mal Fünfe gerade sein zu lassen. Erlaube dir ein wenig Albernheit. Lachen kann sehr heilend sein.

Licht und Liebe euch allen!

Seid gegrüßt von

Snatam

 

 

 

 

 

 

 

 

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Snatam Kaur was introduced to music and spiritual practice at an early age. Schooled in kirtan, meditation, and Gurmukhi, the Sanskrit-based language of Sikh scriptures from Northern India, the young Snatam Kaur began to develop the devotion and skills that have grown and blossomed into a compelling, profound talent. Snatam Kaur's parents brought her up in the Sikh tradition as taught by Yogi Bhajan. From an early age, she practiced yoga and meditation daily and her mother taught her Gurmukhi. "My mother taught me the alphabet on my way to school every morning," recalls Snatam. Her Sikh community augmented these lessons with instruction in kirtan (devotional chanting). "Through these experiences, I learned the pronunciation," she says, "but also I learned the passion for what I was singing because these gatherings were so spiritual." As a child, Snatam also had training in voice, violin, guitar, and percussion. She obtained a solid foundation in Western classical music while playing violin in an orchestra and giving solo performances. Her many opportunities to use and expand her musical talent in a spiritual setting emphasized for her the connection between her music and spirituality. "I learned about the importance of sound currents from Yogi Bhajan," she says, "but I also had the personal experience of how the energy of these sacred words can have a very real, positive effect." Snatam further explored the power of sound in India. After high school, her love for the Indian musical tradition and for children took her to Miri Piri Academy, a boarding school for children in India. She spent time taking care of the young children, teaching physical education, and providing music for the children's morning and evening chanting. When she returned to the United States, she attended Mills College in Oakland, California, where she obtained a degree in biochemistry, taught yoga classes, and shared her chants with Western audiences. But India called her back. After touring and performing Kirtan in northern India, Snatam settled in Amritsar where she studied music with the accomplished ragi (Indian master of Sikh-style kirtan) Bhai Hari Singh. This was a great honor for her, and particularly meaningful because Singh was the same teacher who had taught her mother when she was just a little girl. Snatam embraced everything that Singh taught her, from the technical aspects of the notes, to the ability to sing with presence and awareness. The lessons took place in Singh's home, where Snatam was welcomed by the entire family--daughters, sons, and grandchildren. While in Amritsar, Snatam lived next door to the Golden Temple, considered the world's holiest Sikh temple. Sacred music resonates from inside the temple from about 2:30 in the morning to midnight every day-sounds created by world-class masters of Sikh kirtan. This enabled Snatam to continually soak in the essence of the Sound Current. Upon returning to the US from India, Snatam began her career as a recording artist with a band called the Peace Family. She served as the band's lead singer and, with two skilled and accomplished musicians - Livtar Singh and GuruGanesha Singh, had her first opportunity to write songs. Two years later she began to develop her own sound and style and embarked on a very fruitful solo career.

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